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R = ρ · l / A
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Elektro-Toolbox — Leitungswiderstand
Berechnet am · Richtwert, kein prüffähiger Nachweis · https://erechner.alberssystems.de/leitungswiderstand/

Leitungswiderstand berechnen

Widerstand einer Leitung aus Länge, Querschnitt und Material — einfach, hin und zurück, und warm im Betrieb. Nützlich für Schleifenimpedanz-Abschätzungen und Plausibilitätsprüfung von Messwerten.

Widerstand — einfacher Weg
– Ω
Länge eingeben
Formel und Praxis-Hinweise
R = ρ · l / A = l / (γ · A)

Spezifischer Widerstand ρ bei 20 °C: Kupfer 0,0179 Ω·mm²/m, Aluminium 0,0286 Ω·mm²/m — Aluminium ist also rund 60 % hochohmiger.

Hin und zurück: Für Schleifenimpedanz und Spannungsfall zählt der doppelte Wert, weil der Strom über Außen- und Neutralleiter (bzw. PE) fließt.

Warm wird's mehr: Kupfer wird pro 10 K Erwärmung rund 4 % hochohmiger. Eine im Betrieb 70 °C warme Leitung liegt etwa 20 % über dem hier gerechneten Kaltwert — der „warm"-Wert rechnet das ein.

Wofür das praktisch taugt

  • Messwert plausibilisieren: Die Niederohmmessung am 50-m-Stromkreis mit 2,5 mm² sollte grob 0,7 Ω (Schleife) zeigen. Deutlich mehr → Klemmstelle suchen.
  • Leitungslänge schätzen: Gemessenen Schleifenwiderstand durch den Widerstandsbelag teilen — grobe Länge der Leitung, wenn niemand mehr weiß, wo sie langläuft.
Geprüft aus der Praxis: erstellt von Felix, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Betriebselektriker in der Industrie. Die Rechenwege folgen den genannten Normen; Richtwerte ersetzen keine Messung und keine Planung durch eine Elektrofachkraft.
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