IP-Code eintippen und beide Ziffern im Klartext lesen — dazu die gängigen Schutzarten mit typischen Einsatzorten.
| Code | Schutz | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| IP20 | Fingerschutz, kein Wasser | Verteilungen im trockenen Innenraum |
| IP44 | Draht + Spritzwasser | Feuchtraum, Außensteckdosen |
| IP54 | staubgeschützt + Spritzwasser | Werkstatt, staubige Produktion |
| IP65 | staubdicht + Strahlwasser | Außenbereich, Reinigung mit Schlauch |
| IP67 | staubdicht + zeitweiliges Untertauchen | Erdreich-nahe Montage, Steckverbinder |
| IP69 | staubdicht + Hochdruck/Dampfstrahl | Lebensmittelindustrie, Waschhallen |
IP67 schließt IP65/66 nicht automatisch ein. Untertauchen (statischer Druck) und Strahlwasser (dynamischer Druck) sind verschiedene Belastungen — ein IP67-Steckverbinder kann am Hochdruckreiniger undicht werden. Geräte für beides tragen beide Angaben (z. B. „IP65/IP67").
Ein X ist keine Null: „IPX4" heißt nur, dass die Fremdkörper-Prüfung nicht durchgeführt wurde — nicht, dass kein Schutz besteht.
Die Schutzart gilt nur fachgerecht montiert — mit passenden Kabelverschraubungen und unbeschädigten Dichtungen. Die schönste IP65-Dose ist offen wie ein Scheunentor, wenn die Würgenippel-Öffnung ausgebrochen ist.