Wechselstrom und Drehstrom berechnen

X_L = 2π · f · L | X_C = 1 / (2π · f · C) | P_Δ = 3 · P_Y

Ω
Leer lassen, wenn es keinen gibt
1 H = 1000 mH · leer = keine Spule
µF
V
Für Strom und Leistungen, sonst leer lassen
Scheinwiderstand Z
– Ω
R, L oder C eingeben
IURULUφ
Zeigerdiagramm, Beispiel einer Reihenschaltung aus R und L mit φ = 30°: Der Strom I liegt waagerecht als Bezug. Die Spannung U ist um φ nach oben gedreht, der Strom eilt ihr also nach (induktiv). Gestrichelt die Anteile UR in Richtung von I und UL senkrecht dazu.
Formeln: Blindwiderstand, Scheinwiderstand, Stern und Dreieck
XL = 2π · f · L  ·  XC = 1 / (2π · f · C)
Z = √(R² + (XL − XC)²)  ·  cos φ = R / Z
S = U · I  ·  P = S · cos φ  ·  Q = S · sin φ
Stern: U = √3 · UStr, I = IStr  ·  Dreieck: U = UStr, I = √3 · IStr
P = √3 · U · I · cos φ  ·  PΔ = 3 · PY

Eine Spule bremst Wechselstrom umso stärker, je höher die Frequenz ist. Beim Kondensator ist es umgekehrt: Je höher die Frequenz, desto kleiner sein Blindwiderstand. Liegen beide in Reihe, ziehen sich ihre Blindwiderstände voneinander ab. Was übrig bleibt, steht senkrecht auf dem Wirkwiderstand R — deshalb rechnet man Z mit dem Satz des Pythagoras, nicht mit einer einfachen Summe.

Bei Drehstrom heißt die Spannung zwischen zwei Außenleitern Außenleiterspannung U, die Spannung an einem Verbraucherstrang Strangspannung UStr. Der Faktor √3 heißt Verkettungsfaktor. Er steckt im Stern in der Spannung, im Dreieck im Strom.

Wie viel Strom zu einer Leistung gehört, rechnest du mit kW ↔ Ampere. Wie viel Kondensatorleistung einen schlechten cos φ verbessert, zeigt die Blindleistungskompensation.

Wechsel- & Drehstrom berechnen — Rechner der Elektro-Toolbox · Diesen Rechner auch einbinden
Richtwert. Ersetzt weder Messung noch Planung durch eine Elektrofachkraft.