Stromstoßschalter: Aufbau in 3D
Wie merkt sich ein Stromstoßschalter, ob das Licht an oder aus ist? Hier öffnest du einen elektromechanischen Stromstoßschalter in 3D, von der Spule über Anker und Schaltklinke bis zum Schaltrad mit Nockenscheibe, und schaltest ihn per Tastendruck um.
Lädt einmalig rund 0,2 MB. Die Erklärungen unten funktionieren auch ohne 3D-Modell.
Stromstoßschalter
Jeder kurze Stromstoß auf die Spule schaltet ihn um: einmal ein, beim nächsten Mal aus. Mit Weiter wird er Schritt für Schritt geöffnet. Jeder Druck auf Taster drücken gibt der Spule einen Impuls, und der Kontakt wechselt seine Stellung. Der Hebel vorn zeigt sie an.
Die Bauteile im Überblick
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Gehäuse mit Hutschienenclip
Zwei Schalen aus Isolierstoff, im Modell ist eine abgenommen. Viele Stromstoßschalter sind eine Teilungseinheit breit, rund 18 mm. Hinten rastet das Gerät auf die 35-mm-Hutschiene, mit dem Schieber unten nimmst du es wieder ab.
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Klemmen A1, A2, 1 und 2
A1 und A2 sind die Anschlüsse der Spule, 1 und 2 die des Kontakts. Wo sie sitzen, ist je nach Gerät verschieden. Die Schrauben mit dem Drehmoment des Herstellers anziehen. Vor der Arbeit an den Klemmen gelten die fünf Sicherheitsregeln.
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Spule mit Eisenkern (A1, A2)
Solange ein Taster gedrückt ist, fließt Strom durch die Spule, und der Eisenkern wird zum Magneten. Die Spulenspannung steht auf dem Gerät, zum Beispiel 230 V AC. Viele Spulen sind nur für kurze Impulse gebaut: Klemmt ein Taster, bekommt die Spule Dauerstrom und kann heiß werden. Was das Gerät verträgt, steht im Datenblatt.
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Anker mit Schaltklinke und Feder
Der Anker ist drehbar gelagert. Zieht ihn der Magnet an, nimmt die Schaltklinke an seinem Ende das Schaltrad um einen Zahn mit. Lässt du den Taster los, drückt die Feder den Anker zurück, und die Klinke greift hinter den nächsten Zahn.
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Schaltrad mit Nockenscheibe
Das Schaltrad dreht sich bei jedem Impuls einen Schritt weiter, eine Rastfeder hält es danach fest. Auf derselben Achse sitzt die Nockenscheibe. Nach jedem zweiten Schritt steht ein Nocken unten und drückt den Kontakt zu, dazwischen bleibt er offen. So wechselt jeder Impuls zwischen ein und aus, auch ohne Strom bleibt die Stellung erhalten. Die Mechanik ist je nach Hersteller anders gebaut.
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Kontakt 1-2 (Schließer)
Der Kontakt schaltet den Außenleiter zur Lampe: von Klemme 1 über die Kontaktfeder zum festen Kontakt und zu Klemme 2. Drückt ein Nocken auf den Stößel, schließt er. Wie viel Strom er schalten darf, steht auf dem Gerät.
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Handbetätigung und Stellungsanzeige
Mit dem Hebel vorn lässt sich der Stromstoßschalter auch von Hand umschalten, etwa zum Prüfen. Bei vielen Geräten zeigt seine Stellung, ob der Kontakt geschlossen ist, im Modell steht er dann oben.