Zweipoliger Spannungsprüfer: Aufbau in 3D
Womit stellst du sicher fest, dass eine Leitung spannungsfrei ist? Hier zerlegst du einen zweipoligen Spannungsprüfer in 3D: Stufenanzeige, Vibrationsmotor, Batteriefach, Taster für die Lastzuschaltung, Prüfspitzen mit Handschutzkragen und Schutzkappen.
Lädt einmalig rund 0,2 MB. Die Erklärungen unten funktionieren auch ohne 3D-Modell.
Zweipoliger Spannungsprüfer
Ein zweipoliger Spannungsprüfer mit LED-Stufenanzeige, wie ihn Elektriker zum Feststellen der Spannungsfreiheit nutzen. Mit Weiter wird er zerlegt, mit An 230 V anlegen berühren die Spitzen zwei Klemmen und die Anzeige leuchtet bis zur passenden Stufe.
Die Bauteile im Überblick
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Anzeigeteil
Der Griff mit der Anzeige trägt fast die ganze Technik: Elektronik, Anzeige, Vibrationsmotor und Batterien. Das Gehäuse ist isoliert. Auf ihm stehen unter anderem der Spannungsbereich und die Messkategorie. Was genau für dein Gerät gilt, steht auf dem Gehäuse und in der Bedienungsanleitung.
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LED-Stufenanzeige
Die Leuchtdioden zeigen die Spannung in Stufen: Es leuchten alle LEDs bis zu der Stufe, die die anliegende Spannung erreicht. Das ist ein Anhaltswert, kein genauer Messwert. Viele Geräte zeigen bei Gleichspannung auch die Polarität an. Manche Prüfer haben statt oder neben den LEDs ein Display mit Zahlenwert.
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Vibrationsmotor und Signalgeber
Ein kleiner Motor mit Unwucht lässt den Griff vibrieren, wenn Spannung anliegt, je nach Gerät erst ab einer bestimmten Höhe. So merkst du die Spannung auch, wenn du gerade auf die Spitzen schaust oder es laut ist. Der Summer piept zum Beispiel bei der Durchgangsprüfung.
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Batteriefach
Die Batterien versorgen Zusatzfunktionen wie Durchgangsprüfung oder Drehfeldanzeige. Ob die Spannungsanzeige auch ohne Batterie arbeitet, steht in der Bedienungsanleitung. Ist die Batterie schwach, fallen Zusatzfunktionen aus. Auch deshalb wird der Prüfer vor jeder Messung an einer bekannten Spannung getestet.
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Zweiter Griff und Verbindungsleitung
Der zweite Griff trägt die zweite Prüfspitze, die Leitung verbindet beide Griffe. Gemessen wird immer zwischen den beiden Spitzen, zum Beispiel zwischen L und N, L und PE oder zwei Außenleitern. Vor jedem Einsatz Griffe, Leitung und Spitzen ansehen: Ist etwas gebrochen, eingeschnitten oder angeschmort, bleibt der Prüfer liegen.
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Taster für Lastzuschaltung
Mit den Tastern wird im Prüfer eine Last zugeschaltet, er wird also niederohmiger. Eingekoppelte Spannungen brechen dann zusammen, echte Netzspannung bleibt stehen. Je nach Gerät gibt es einen Taster oder je einen an beiden Griffen, die zusammen gedrückt werden. Zwischen L und PE kann die Lastzuschaltung einen FI-Schalter auslösen.
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Prüfspitzen mit Isolierung und Handschutzkragen
Die Spitzen sind bis auf ein kurzes Stück isoliert. Der Kragen zwischen Griff und Spitze zeigt die Grenze des Griffbereichs: Die Finger bleiben immer dahinter. Er soll auch verhindern, dass die Hand beim Abrutschen nach vorn an blanke Teile kommt.
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Schutzkappen für die Prüfspitzen
Mit aufgesteckten Kappen schaut nur noch ein kurzes Stück Metall heraus. So überbrückt die Spitze zwischen eng liegenden Teilen, etwa im Verteiler, nicht so leicht zwei Leiter und verursacht keinen Kurzschluss. Ob mit Kappen gemessen wird, regelt die Betriebsanweisung in deinem Betrieb.