Stromkosten eines Geräts berechnen
kWh × Preis
W
Typenschild oder Messgerät
h
ct/kWh
Vorgabe 37 ct: Durchschnitt Haushalt 2026 (BDEW-Strompreisanalyse 08/2026, 3.500 kWh/Jahr). Für Gewerbe nennt der BDEW keinen Durchschnitt, für Industriebetriebe ab 160.000 kWh im Jahr rund 17 ct — am besten den eigenen Vertragspreis eintragen.
Stromkosten pro Jahr
– €
Leistung und Laufzeit eingeben
☰ Was kosten X Kilowattstunden?
Zum Nachschlagen, wenn die Menge schon feststeht — abgelesen am Zähler, aus der
Jahresabrechnung oder vom Energiemessgerät. Sechs Preisspalten statt eines
Tagespreises: So bleibt die Tabelle brauchbar, egal wie sich der Strompreis
entwickelt. Zwischenwerte lassen sich im Kopf bilden, der Betrag steigt
gleichmäßig mit der Menge.
Die Faustformel: Kilowattstunden × Preis in Cent ÷ 100 = Euro.
250 kWh bei 37 ct sind also 250 × 37 ÷ 100 = 92,50 €. Und rückwärts,
wenn nur der Betrag bekannt ist: Euro ÷ Preis × 100 = Kilowattstunden.
Rechnung und typische Aha-Momente
Kosten = P (kW) · Stunden · Preis (€/kWh)
Bei „gemessener Strom“ wird die Leistung über P = U · I (230 V) bzw. P = √3 · U · I (400 V) abgeschätzt — mit cos φ = 1. Für Motoren ist die tatsächliche Wirkleistung also etwas niedriger als hier gerechnet; die Schätzung ist bewusst konservativ.
Wo sich das Rechnen lohnt
- Druckluft-Leckagen: Ein Kompressor, der nachts nur wegen Leckagen alle paar Minuten anspringt, kostet schnell dreistellig im Jahr.
- Standby-Verbraucher: 20 W dauernd sind bei 37 ct rund 65 € im Jahr — pro Gerät.
- Alte Motoren: Der Unterschied zwischen IE1 und IE3 kann bei einem dauerlaufenden 7,5-kW-Antrieb mehrere hundert Euro jährlich ausmachen — Argument fürs Erneuern statt Reparieren.
- Heizlüfter im Dauerbetrieb sind der Klassiker: 2 kW × 24 h × 37 ct ≈ 18 € am Tag.