Endschalter: Aufbau in 3D
Woher weiß die Steuerung, dass das Tor oben angekommen ist? Hier zerlegst du einen Positionsschalter, auch Endschalter genannt, in 3D, vom Rollenhebel bis zur Kabelverschraubung. Danach geht es um das Einstellen an der Maschine, die Zwangsöffnung und darum, wie du einen defekten Schalter findest.
Lädt einmalig rund 0,2 MB. Die Erklärungen unten funktionieren auch ohne 3D-Modell.
Positionsschalter (Endschalter)
Ein Positionsschalter mit Rollenhebel, wie er an Maschinen und Toren eine Endlage meldet. Mit Weiter wird er zerlegt, mit Nocken anfahren siehst du, wie der Hebel ausgelenkt wird: Der Öffner öffnet, der Schließer schließt.
Die Bauteile im Überblick
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Gehäuse mit Deckel
Das Gehäuse aus Metall oder Kunststoff schützt Schaltwerk und Klemmen vor Staub, Öl und Wasser. Zum Anklemmen wird der Deckel abgeschraubt. Wie dicht das Gehäuse ist, sagt die IP-Schutzart auf dem Typenschild. Nach dem Anklemmen den Deckel wieder ordentlich verschrauben, sonst stimmt die Schutzart nicht mehr.
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Betätiger mit Rollenhebel
Eine Nocke am bewegten Teil, etwa am Torblatt oder an einem Schlitten, drückt gegen die Rolle. Der Hebel dreht sich und gibt die Bewegung über die Welle an das Schaltwerk weiter. Wie weit der Hebel ausgelenkt werden darf, steht im Datenblatt. Statt des Rollenhebels gibt es auch Rollenstößel, Stößel oder Federstäbe.
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Schaltwerk: Sprung- oder Schleichschaltung
Das Schaltwerk setzt die Bewegung des Betätigers in eine Bewegung der Kontakte um. Bei der Sprungschaltung spannt der Stößel eine Feder, und an einem bestimmten Punkt springen die Kontakte schlagartig um, egal wie langsam die Nocke kommt. Bei der Schleichschaltung bewegen sich die Kontakte so schnell wie der Betätiger. Das Modell zeigt eine Sprungschaltung. Welche Art eingebaut ist, steht im Datenblatt.
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Öffner mit Zwangsöffnung (11, 12)
In Ruhe ist der Kontakt geschlossen, wird der Hebel ausgelenkt, öffnet er. Zwangsöffnend heißt: Der Betätiger drückt die Kontaktbrücke mechanisch weg, nicht nur eine Feder. So trennt der Kontakt auch dann, wenn er leicht verschweißt ist. Zu erkennen ist das an einem Pfeil in einem Kreis neben dem Schaltbild. Für Sicherheitsaufgaben, etwa an einer Schutztür, werden zwangsöffnende Öffner verwendet.
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Schließer (23, 24)
Der Schließer ist in Ruhe offen und schließt, wenn der Hebel ausgelenkt ist. Er meldet zum Beispiel an die SPS, dass die Endlage erreicht ist. Die erste Ziffer ist die Ordnungsziffer: Jedes Schaltglied im Gerät bekommt eine eigene, darum 11/12 für den Öffner und 23/24 für den Schließer. Je nach Gerät ist die Bestückung anders, maßgeblich ist das Schaltbild auf dem Schalter.
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Kabeleinführung mit Verschraubung
Die Leitung kommt durch eine Kabelverschraubung ins Gehäuse. Sie dichtet ab und hält die Leitung fest, damit an den Klemmen nicht gezogen wird. Die Verschraubung muss zum Durchmesser der Leitung passen, sonst ist das Gehäuse nicht mehr dicht. Am besten zeigt die Einführung nach unten, dann läuft kein Wasser an der Leitung hinein.
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Befestigung
Schrauben durch das Gehäuse halten den Schalter am Maschinenteil. Er muss fest sitzen: Verrutscht er, stimmt der Schaltpunkt nicht mehr, und im schlimmsten Fall fährt der Antrieb über die Endlage hinaus. Viele Positionsschalter haben genormte Befestigungsmaße, so passt ein Ersatzschalter auf dieselben Löcher.